Outdoor-Training vs. Fitnessstudio

Vorteile von Outdoor-Fitnesstraining gegenüber dem Gym

In Berlin und den meisten anderen deutschen Städten, verbringt ein durchschnittlicher Angestellter 8 bis 9 Stunden innerhalb eines Gebäudes.

Hier arbeitet er nun von 9:00 to 5:00 an fünf Tagen pro Woche und hat in seinem Büro die gleichen, mit Postits beklebten, Wände um sich. Er legt Tag für Tag die gleichen Wege (zur Arbeit-/zumScheibtisch/ zum Drucker/zumKaffeautomat) zurück und und bewegt sich dabei zu wenig. Und all dies im wabrigen Licht der Neonlampen und einer Luft, bei der ihm nach drei Atemzügen schon der Hals kratzt. Der Fitnesstracker mahnt schon den ganzen Tag. Der Blick reicht nicht weiter als bis zum Monitor und den vier Wänden drumherum. Der erlösende Feierabend naht. nun sollte man meinen der Mensch möchte unbedingt raus.

Nope! Er geht ins Fitnesstudio! Was gibt es dort? Vier Wände, mit großen Post-its beklebt (auch als Werbung bekannt), die gleichen kurzen Wege (Bank,Latzug, Kurzhanteln und zurück) und die gleichen, immer wiederkehrenden Tätigkeiten (Bankdrücken-Latziehen-Bizeps Curls). Die Qualität der Luft pendelt dabei zwischen Regenwald und Pumagehege und wird von dazu passenden Lauten aus dem Freihantelbereich akustisch untermalen.

Zum Glück wird keiner dazu gezwungen sich das anzutun. Es gibt genügend Alternativen sich im freien fit zu halten. Bespiele wären Bootcamps und Parkfitness Trainings, für alle die lieber in der Gruppe trainieren, oder Fitness Apps für alle Solo-Athleten , die lieber allein unterwegs sind. Einfach eine entspannte Runde joggen geht natürlich immer.

Welche Vorteile hat das Training im Park, auf Wiesen, im Wald oder mitten in der Stadt?

 

1) Rausgehen ist wie Fenster aufmachen, nur krasser! Gesundheitliche Vorteile eines Outdoor-Trainings.

Mittlerweile weiß jeder, dass Tageslicht und insbesondere Sonnenlicht an schönen Tagen, positive Effekte auf die Gesundheit hat. So wird z.B Vitamin D, welches zur Stärkung der Knochen und des Immunsystems beiträgt, bei ausreichender Sonneneinstrahlung vom Körper selbst produziert. Die wärme der Sonnenstrahlen fördert außerdem die Durchblutung der Muskulatur und lässt dich in Kombination mit der frischen Luft vielleicht deinen ersten Klimmzug abhaken. Bamm!

Aber auch schlechtes Wetter (was es eigentlich nicht gibt, sondern nur schlechte Kleidung) hat seine Vorteile.Der Wechsel von kalt zu warm oder feucht zu trocken (der Wechsel im Gym vom Cardio- in den Freihantelbereich zählt nicht) fordert deinen Körper immer wieder neu und hält dein Immunsystem fit.

2) Natürliches Doping. Fitnesstraining an der frischen Luft gibt dir den Kick!

Wer braucht keine frische Luft nach einen langen Tag im Büro, der Uni oder einem Berliner Amt? Es riecht nach Gras (in Berlin nach zweierlei), Bäumen und Pflanzen. Natur eben. Ein paar mal tief durchgeatmet und du fühlst dich wacher, klarer und energiegeladener. Es ist fraglich, ob dieser Effekt auch im Fitness Studio zu spüren ist wo die Luft mit "Stoffen" durchsetzt ist ,die man nicht unbedingt tief inhalieren möchte.

3) Made my day. Wie dein Park dir den Tag rettet.

Dein Tag kann noch so schlecht gewesen sein, sobald du deine Trainingsschuhe anziehst und endlich raus kommst, ist die Welt wieder ein Stück in Ordnung. Umgeben von der Natur und deinem Team hast du andere Dinge im Kopf als all deine Alttagssorgen - während du versuchst im Plank zu halten. Gepaart mit einer Umgebungen in der sich die Augen und die Sinne erholen können ist Outdoor Fitness ein Glücklichmacher (vielleicht nicht unbedingt während des Workouts aber ganz sicher danach) vor dem Herren.

4) Experimentierfreudig. Im Park wird es nie langweilig.

Heute läufst du mal eine andere Strecke (probier das mal auf einem Laufband) oder du rockst dein Workout am Berg statt auf der Wiese. Du kannst auf Bänken Liegestütz machen (natürlich mit Füßen auf der Bank und den Händen am Boden) und aus einem Burpee heraus auf Mauern springen.

Outdoor Training bietet dir unzählige Möglichkeiten dein Workout zu variieren und kreativ zu gestallten. Dabei kann sich ständig das Terrain von flach zu hügelig oder fest zu weich ändern, was z.B. ganz nebenbei ein gutes Training für deine Fuß- und Wadenmuskulatur darstellt (die besten Laufbänder schaffen trotz unterschiedlichster Einstellungen kein natürliches Laufgefühl. Dein Blick reicht weiter als bis zur nächsten Wand und die Umgebung wechselt ständig. Dein Gehirn wird durch die wechselnden Eindrücke gleich mit trainiert (Gehirn Jogging zählt nicht) und sorgt dafür, dass du im Alltag konzentrierter und aufmerksamer bist.

5) Alle für einen und einer für alle! Outdoor-Training ist Teamwork.

In Fitness Studios trainieren die Meisten alleine vor sich hin. Selbst in Gruppenfitnesskursen macht der Großteil sein eigenes Ding, obwohl alle das Gleiche tun.Outdoor Fitness ist predestiniert für das Training in kleinen Gruppen. Sicherlich kann man Outdoor auch solo unterwegs sein und z.B allein im Park trainieren. Das Training im Team ist allerdings nochmal eine ganz andere Erfahrung. Wenn du schon einmal mit 10 Leuten zusammen trainiert hast, die sich gegenseitig motivieren und am Ende mit High five abklatschen, weil man gemeinsam das Training überstanden hat, kennst du den Unterschied.Wenn nicht, dann wird es Zeit diese Erfahrung zu machen.

Probetraining gibts hier;)

Dein GetOut Team

 

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