Rausgehen macht glücklich!

Die meiste Zeit unserer Arbeitswoche verbringen wir drinnen. Wer beispielsweise in einem Bürojob arbeitet, ist mindestens acht Stunden am Tag an den Bürostuhl gekettet. Was langes Sitzen mit uns macht, haben wir ja bereits hier besprochen. Um die Arbeitszeit dann noch schöner zu machen, kommen das dröge Licht der Neonlampen und eine Luft, bei der nach drei Atemzügen der Hals kratzt, hinzu. Was das kurzfristig mit unserem Körper anstellt, könnt ihr euch vorstellen: Wir werden müde, antriebslos und bekommen Kopfschmerzen. Aber auch die langfristigen Konsequenzen des ständigen drinnen seins sind nicht unbeachtlich. Unser Tipp um dagegen anzugehen ist so simpel wie effektiv: Rausgehen!

Tageslicht als natürliches Antidepressivum

Mittlerweile wissen wir fast alle, dass Tageslicht unzählige positive Effekte auf unsere Gesundheit hat. So fördert Licht die Produktion des “Gute Laune-Hormons” Serotonin, verbessert die Leistungsfähigkeit und stärkt die Abwehrkräfte. Natürliches Tageslicht kann zudem sogar Hautkrankheiten wie Akne und Schuppenflechte positiv beeinflussen. Und das sind nur einige positive Nebeneffekte, die das gute alte Tageslicht für unseren Körper bereit hält. Auch bei der allseits leider zu gut bekannten Winterdepression, die uns in den kalten und dunklen Monaten das Leben noch zusätzlich schwer macht, kann rausgehen und Tageslicht aufsaugen erwiesenermaßen die Symptome lindern. An warmen Tagen fördert die Wärme der Sonnenstrahlen zudem die Durchblutung der Muskulatur. Licht ist also nicht nur gut für eure Psyche, sondern verhilft euch eventuell auch noch zu eurem ersten erfolgreichen Klimmzug!

Frischluft macht den Kopf frei

Draußen bekommen wir aber nicht nur Tageslicht ab, sondern natürlich auch frische Luft. Und die ist ebenso wichtig für unseren Körper, wie Licht. Frische Luft bringt den Kreislauf in Schwung und fördert das Immunsystem. Das Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt und zu neuen Höchstleistungen angetrieben. Es hilft allein schon bei einer Denkblockade mal eine Runde um den Block zu drehen und tief durchzuatmen. Danach ist der Kopf frei und startklar wieder mit voller Power zu arbeiten. Beim tiefen Durchatmen wird aber vor allem auch unsere Lunge ordentlich durchblutet, dadurch wird die Konzentration der Entzündungsmarker in unserem Körper gesenkt und die Abwehrmechanismen der Schleimhäute gestärkt. Wer sich viel an der frischen Luft bewegt wird also seltener krank.

Auch schlechtes Wetter ist gut für unseren Körper

Rausgehen ist also die einfachste Art uns und unserem Körper etwas Gutes zu tun. Jetzt fragt ihr euch aber sicher, was ihr machen sollt, wenn es draußen kalt ist oder sogar regnet? Schlechtes Wetter ist keine Ausrede, um nicht rausgehen zu müssen, denn sogar das hat seine Vorteile für Körper und Geist. Und schlechtes Wetter gibt es ja ohnehin nicht, nur schlechte Kleidung, das haben wir ja alle schon gehört. Egal welches Wetter, unser Körper passt sich immer wieder an die äußeren Gegebenheiten an. Ob kalt, warm, nass, trocken - der Körper lernt mit jedem Mal sich besser anzupassen und stärkt somit unser Immunsystem.

Ihr seht es schon, es kann wirklich so einfach sein, unserem Körper und der Psyche etwas Gutes zu tun. Was heißt das also nun für alle Dauersitzer und Bürogefangenen unter uns? Geht raus, bewegt euch, lauft und trainiert so oft es geht draußen an der frischen Luft! Rausgehen macht glücklich und gesund!

Zurück