Sitzen ist das neue Rauchen

Über eine Million Berliner arbeiten täglich im Büro - und verbringen somit den Großteil ihres Tages mit Sitzen. Sitzen kann super entspannend sein, keine Frage. Und wer will schon den ganzen Tag lang auf den Beinen stehen? Was wir leider nur selten bedenken ist, dass unsere vermeintlich bequeme Sitzposition eigentlich nicht für den menschlichen Körper gemacht ist und sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt.  

Unser Körper trägt dementsprechend einige fiese Konsequenzen vom täglichen Sitzen davon, die wir meist viel zu spät erkennen. Im Sitzen winkeln wir die Beine an. Daran gewöhnen sich Beine und Hüfte schnell, was zur Folge hat, dass wir auch nachts in dieser Haltung verweilen. Grob zusammengerechnet verbringen wir also ca. 16 Stunden am Tag in einer Haltung, die für unseren Körper nicht gemacht ist.

Die Konsequenzen?

Unser “Booty” macht schlapp. Beim sitzen entspannt sich unsere “Lieblingsmuskulatur” mehr als ein Faultier im Ast. Das hat zur Folge, dass der Körper sagt: “Cool, die brauch ich nicht. Weg damit!” Und schon wandert der Po ein Stockwerk tiefer. Dadurch verabschiedet sich gleichzeitig auch das Becken beim Laufen und der untere Rücken bekommt den eleganten Schwung einer Banane. Was nicht nur ungesund aussieht, sondern es auch für unsere komplette Körperhaltung ist.

Wir sind schnell aus der Puste. Ihr hattet beim letzten Geburtstag Probleme, all die Kerzen auf der Torte mit einem Atemzug auszupusten? Das lag sicher nicht an der Anzahl der Kerzen. Oft missverstehen wir das “aus der Puste sein” als Konditionsdefizit und versuchen dieses durch mehr Ausdauersport wie Joggen zu kompensieren. Das kann aber auch ganz andere Gründe haben. Wer lange sitzt, landet schnell in der vorgebeugten Haltung. Dabei verspannt sich die Atemmuskulatur. Tiiiief durchatmen fällt da plötzlich ziemlich schwer, obwohl genau das im stressigen Joballtag zwischendurch sehr viel wert ist. Wenn ihr oft unkonzentriert seid oder Kopfschmerzen habt, dann liegt das ziemlich sicher am Sauerstoffmangel.

Der Nacken wird hart wie Stein und der Kopf dröhnt und das, obwohl ihr nicht die Nacht im Club durchgemacht habt. Unser Kopf wiegt um die 5 - 6 Kilo. Für den Körper kein Problem, wenn das Gewicht über die Schultermitte ausbalanciert wird. Verbringen wir aber den größten Teil des Tages damit, in gekrümmter Haltung vor dem PC zu sitzen, wandert unser Kopf wie eine Blume Richtung Sonne dem Bildschirm immer weiter entgegen. Dadurch verdreifacht sich das Gewicht des Kopfes und schon muss die Nackenmuskulatur bis zu 18 Kilo halten. Ganz schön viel, oder? Das denkt sich auch unser Nacken und macht dicht. Die überhöhte Spannung steigt uns dann wie ein Glas Rotwein zu viel zu Kopf und sorgt für die nötige Aufmerksamkeit.

Was können wir nun dagegen tun?

Die negativen Effekte eines achtstündigen Arbeitstages, an dem man größtenteils sitzt, lassen sich schon durch eine Stunde Sport am Tag verringern. Also: aufstehen, bewegen und den negativen Effekten des Sitzens ein Ende bereiten.

Ein ganzheitliches Training wirkt den negativen Symptomen des Sitzens optimal entgegen. Die Stärkung verschiedener Muskelgruppen in Kombination mit ausreichend Bewegung beugt schwerem Atem, steifem Nacken und einem krummen Rücken vor und macht gleichzeitig ziemlich glücklich.

Unsere abwechslungsreichen GetOut-Trainings helfen euch ebenfalls optimal dabei, dem Sitzen den Kampf anzusagen. Besucht uns doch mal bei einem kostenlosen Probetraining. Alle Infos findet ihr hier.

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